Optische Telegraphie in Preussen 1832 - 1852

optische Telegraphenstation 4 in Potsdam
    OT4-potsdam@gmx.de
Interessengemeinschaft:
Dr. Ludwig Grunwaldt,
Alexander Lachmann,
Dr. Klaus Arlt, Uwe Hohn,
Björn und Elke Lewerenz,
Dr. Manfred Menning,
Prof. Hans-Jürgen Paech
und Maria Stolz
2024 Termine
Vorführung unseres Telegraphen in Potsdam am jeweils letzten Sonntag im Monat von 11.00 bis 17.00 Uhr auf dem Telegrafenberg

28. April - Hans -Jürgen Paech
26. Mai - Maria Stolz und Ludwig Grunwaldt
30. Juni - Manfred Menning
28. Juli - Björn und Elke Lewerenz
25. August - Maria Stolz und Ludwig Grunwaldt
29. September - Alexander Lachmann

Franz August O’ Etzel
Der Lebensweg des Direktors der Königlich-Preussischen Optischen Telegraphenlinie (1783-1850)

Gemeinsam mit dem Geheimen Postrat Carl Philipp Heinrich Pistor (1778-1847) hat er die Telegraphenlinie von Berlin nach Koblenz in kürzester Zeit entwickelt und später als Direktor geleitet.

Autoren: Hans-Jürgen Paech, Ludwig Grunwaldt und Albert Schwarz†


Zur Onlinepuplikation

52 Seiten mit
24 Abbildungen,
diversen
Literaturangaben
und 113 Fussnoten
Tag des Offenen Denkmals
8. September 2024
Vorführung des Telegraphen und Vorträge zur Preussischen Telegraphenlinie Berlin - Koblenz  
Weitere Termine
anderer Stationen

6. April - Brandenburg 11.00 bis 18.00 Uhr
"Frühlingssignale auf dem Marienberg" OT7
21. April - Radfahrerkirche Krielow, Ausstellung
1. Mai - Glindow, "Blütenfest Werder" OT5
6. Juli - Glindow, "Kirsch- und Ziegelfest", Führung zur Station OT8
14. September - Groß Kreutz "Birnenfest", Ausstellung und Führung OT
20. November, 10.00 bis 17.00 Uhr
Der Chronistenverein Potadam-Mittelmark lädt auf den Telegrafenberg zu einem Vortrag mit anschließender Besichtigung des Großen Refraktors ein.
Rückblick — 2023

Ein erfolgreiiches Telegraphenjahr liegt hinter uns. Mehrere hundert Besucherinnen und Besucher haben sich mit großem Interesse die Vorführung unseres Telegraphenmastes angesehen. Gerade in der fortschreitenden Digitalisierung erhält die Geschichte der mechanischen Telekommunikation einen neuen Stellenwert. Wie wurden damals Mitteilungen über Städte und Grenzen hinweg gesendet?

Klaus Schmeisser

Völlig unerwartet ist unser langjähriger Mitstreiter und Vorreiter des Telegraphen-Radweges Klaus Schmeisser verstorben.

Klaus gehörte seit vielen Jahren zum Kern der Telegraphisten-Enthusiasten und hat als Mitglied des ADFC Magdeburg zahlreiche Fahrten zu den Telegraphenstationen geleitet. Auch die Potsdamer Freunde bedauern sein viel zu frühes Dahinscheiden.

Rückblick — 2022
3. Juni, Eröffnung des Telegraphen-Radweges
2. Juli, zur "Langen Nacht der Wissenschaften" kamen zahlreiche Besucher, so auch am
11. September zum "Tag des Offenen Denkmals"
8.Oktober, Einweihung des Telegraphenmastes Station OT 8 in Kirchmöser
Rechtes Bild:
Die neugebaute Telegraphenattrappe auf der Station 8

Nun wäre eine Sichtverbindung vom Telegrafenberg in Potsdam bis Kirchmöser möglich, als eine Mini-Telegraphenlinie. Aber die wachsende Natur...

4. Juni
Uraufführung in der Dorfkirche zu Deetz in 14550 Groß Kreutz
"Der Telegraphist"
So weit das Auge reicht...
Ein vergnügliches Theaterstück von Kerstin Wentzek mit szenischen Texten von Reinhold Strehlau über die Geheimnisse der königlichen optischen Telegraphenlinie in Preußen.
Rückblick — 2021
Hans-Jürgen Paech hat gemeinsam mit Ludwig Grunwaldt und Albert Schwarz eine wissenschaftiche Arbeit zu den Übertragungsmodalitäten und den Inhalt der telegraphischen Depeschen verfasst, die seit Januar 2021 von jedem Interessierten und als PDF-Datei gelesen kann. Alle historischen Quellenangaben aus mehreren Archiven und vielen zeitgenössischen Journalen sind hier verzeichnet. Link zum Onlinetext
Vorführung des Telegraphen
auf dem
Telegrafenberg

Im Jahr 2021 wurde der Optische Telegraph regelmäßig am jeweils letzten Sonntag im Monat zwischen April und September der Öffentlichkeit vorgeführt. Die Mehrzahl der Besucherinnen und Besucher kamen außerhalb dieser Zeiten im Rahmen von Gästeführungen auf dem Telegrafenberg. Insgesamt haben wir etwa 400 Personen - darunter auch Familien mit Kindern - gezählt.

Ein besonderer Höhepunkt war der Tag des Offenen Denkmals am 13. September.
Neben dem Großen Refraktor wurde auch der Telegraph zum Anziehungspunkt von etwa 150 Besuchern.
Fest der Kulturerben
am 29. August


Forum auf dem Alten Markt in Potsdam
Nach langer Corona-Pause haben etwa 50 Vereine der Denkmalspflege mit vielen ehrenamtlichen Helfern ihre Arbeit auf dem Alten Markt präsentiert. Auch Vertreter der Optischen Telegraphie OT4 hatten zur Geschichte der Kommunikation viele interessierte Gäste zu verzeichnen.
Fest der Kulturerben
Rückblick — 2020
Höhepunkt am Tag des
Offenen Denkmals

am 13. September 2020

Bei bestem Wetter haben wir in der Coronazeit etwa 100 Besucher am Telegraphen begrüßt. Der Höhepunkt war, als sich unter den Besuchern Frau K. von Etzel zu erkennen gab, Nachfahrin des Franz August O´ Etzel (1783-1850), ab 1846 königlich sanktioniert "von Etzel". Dieser hat nicht nur die "Software" des Systems der Zeichensprache des Telegraphierens (Codebücher) entwickelt, sondern auch enge Beziehungen zu Potsdam.
K. von Etzel





Fotos: Paech, Grunwaldt

Rückblick — 2019
Neben den allmonatlichen Veranstaltungen zum „Offenen Telegraphen“ am jeweils letzten Sonntag im Monat gab es Einsätze an anderen Stations-Standorten zu den verschiedensten Anlässen:
- OT 5 Glindow: am 1. Mai zum Baumblütenfest mit Kindertelegraph
- OT 7 Brandenburg: Informationsstand und Kindertelegraph
           zum Bergerwachen am 30. März sowie am 1. Juni
- OT 8 Kirchmöser / OT 9 Zitz: Kindertelegraph und Ausstellung
           zum Dorffest am 27. Oktober bzw. am 27. September

Zum „Tag des Offenen Denkmals“ auf dem Potsdamer Telegrafenberg kamen mehr als 150 interessierte Gäste!
Dr. Grunwaldt kommt bei seinen wöchentlichen Führungen auf etwa 1200 Besucher im Jahr.

KULTURERBEN ZEIGEN IHRE STADT 2019
- Bürgerschaftliches Engagement für Bau- und Gartenkultur in Potsdam -
Eine neue Broschüre als Information für alle Besucher in Potsdam und Umgebung mit einem Veranstaltungskalender bis zum Jahresende und der Vorschau für das Jahr 2020

Rückblick — 2018
  Die Vorführung des Optischen Telegraphen ist fester Bestandteil jeder Gästeführung über das Gelände des Wissenschaftsparks „Albert Einstein“ durch Mitglieder der Interessengemeinschaft. In jedem Jahr kommen immer mehr Besucher auf den Telegraphenberg. Selbst Kinder finden einen Zugang zur optisch-mechanischen Telegraphie nach dem Drehen der Telegraphenarme und verstehen die Codierung.

In der neu veröffentlichen Broschüre KULTURERBEN IN POTSDAM ist auch die IG 4 seit 2018 vertreten.

Rückblick — 2017
10. September 2017
Tag des Offenen Denkmals in Brandenburg

"Macht und Pracht" ist das bundesweite Motto in diesem Jahr. Allein in Potsdam werden etwa 50 Denkmäler zu besichtigen sein, wozu auch der Nachbau des optischen Telegraphen auf dem Telegraphenberg gehört. Die Liste der anzusehenden Denkmale in Potsdam und Umgebung folgt.
Rückblick — 2016
5. November 2016

Hoher Besuch in
Schenkenberg

Im Rahmen eines Besuchs in seinem Bundestags-Wahlkreis besuchte Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier am Nachmittag des 5. November auch Schenkenberg. Er ließ sich vor zahlreichen interessierten Schenkenbergern, vom Ortsvorsteher Sommer

Dr. Steimeier am 5. November 2016

sowie vom Vorsitzenden der IG Optische Telegraphie Groch die weiteren Vorhaben für 2017/2018 erläutern. Der Minister übergab an die Schenkenberger Telegraphen-Enthusiasten die Urkunde zum „Ehrenamt des Monats November 2016“, dazu sprach er eine Einladung zum Besuch im Deutschen Bundestag in Berlin aus.
Station 6

17. September Telegraphenfest in Schenkenberg

Zur Erinnerung an die ehemalige Telegraphenstation OT 6 ist nun statt der senkrecht stehenden Attrappe ein Mosaik aus alten preußischen
Ziegelsteinen in Form eines Telegraphenmastes zu ebener Erde verlegt worden. Dieser Telegraph
ist somit für jedermann „betretbar“.

Telegraphenstation OT6 Die festliche Einweihung des historischen Denkmals fand mit der Unterstützung vieler Schenkenberger, der Freiwilligen Feuerwehr, der evangelischen Kirchengemeinde und der Volkssolidarität statt.

Zur offiziellen Eröffnung sprachen der Bürgermeister Reth Kalsow, die Pastorin Klußmann und der Ortsvorsteher Christian Sommer. Dazu wurde ein Grußwort des Außenministers Frank-Walter Steinmeier, zu dessen Wahlbezirk Schenkenberg gehört, verlesen.

In der Folge ehemaliger Standorte (Stationen 4, 5, 6 und 7) sind nun Telegraphen-Attrappen unterschiedlicher Bauformen zu besichtigen.

Das 1. Telegraphenfest in Schenkenberg war ein kultureller Höhepunkt im Ortsverband von Groß Kreutz und hat neben den Schenkenbergern auch den Gästen viel Spaß gemacht.
Rückblick — 2015
7. August 2015 Einweihung des Telegraphen auf dem Marienberg in Brandenburg. Die Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann begrüßte herzlich den Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke und die Vertreter Brandenburger Firmen. Einweihung des Telegraphen auf dem Marienberg Von links nach rechts: Torsten Wambach, Gerd Kraschina, Guido Raddatz,
Dr. Dietlind Tiemann, Rainer Schmidt, Prof. Dr. Hoier, Stefan Kleinert,
Ralf Batz, Uwe Müller, Dr. Dietmar Woidke und Petra Neiling (Fotos: Dr. Ludwig Grunwaldt, Dagmar Leistner)

Station 7
 Telegraph in Brandenburg
A 4.1, B 4.2, C 4.3
 31. März 2015
 Brandenburg


Bei Sturm, Regen und etwas Sonnenschein wurde am 31. März der optische Telegraph der Station 7 auf den Hochbehälter der BRAWAG montiert. Studenten der Fachhochschule mit Professor Hoier an der Spitze, Unternehmen aus Brandenburg und viele freiwillige Helfer arbeiteten in einer Arbeitsgruppe an der Konstruktion des Nachbaus, der nun den höchsten Punkt des Marienbergs darstellt. Der Satz:
"Die Bundesgartenschau ist eine Reise wert" codiert nach dem Wörterbuch Classe 5.2 für die Depeschensendung an alle Telegraphenstationen.

BUGA Logo
  Telegraphenreise der Potsdamer Interessengemeinschaft im schönen Monat Mai zu den Stationen 55 bis 61 der Rheinprovinzen, hier der Bericht:

Telegraphenreise 2015
Telegraphenfreunde aus Potsdam mit Rudi Gutendorf, Foto Maria Stolz
 Rückblick — 2014
 Mai 2014

    

Mitglieder der Interessengemeinschaft vom Telegraphenberg aus Potsdam machten sich mit ihren Gästen Anfang Mai wieder einmal auf den Weg, um verbliebene Zeitzeugnisse der optischen Telegraphie zu erkunden. Von den Stationen 50 bis 54 sind noch einige Häuser zu finden, die restauriert oder umgebaut worden sind.

Telegraphenreise 2014
  Wo ist der
  Inspektor?


Diese Frage stellte sich Albert Schwarz nach dem Studium des Buches Cl. 5.2.

 
 Rückblick — 2013
 Entrup
 Station
31
 Bericht
Am 28. April 2013 wurde der Radweg "Im Reich des grünen Königs" feierlich eröffnet. Bei ihrer Ankunft wurden die prominenten Radler und ihre mehr als 100-köpfige Begleitung schon von weitem mit einem dreifachen Trompetensignal der Bläser des Musikvereins Sommersell begrüßt.
Bericht von Josef Köhne
Telegraphenexkursion vom 1. bis 4. Mai 2013 ins Sauerland
Station 42 bis 49 von Menden-Dahlsen bis Leverkusen
Bericht
Potsdam
Station 4
Instruktion
   Am 8. Juni wurde zur Langen Nacht der Wissenschaften
   auf dem Telegraphenberg die Attrappe
   vorgeführt. Zum Senden von Depeschen sind
   auf einer Extraseite die Angaben zu den
   Instruktionen zu finden:
   "Kennntniß und Behandlung des Apparats"
Ampfurth
Station 16
6. September 2013 - Festveranstaltung des Fördervereins Schloss Ampfurth e.V. nach der Rekonstruktion des Telegraphenturms
 Zitz
 Station 9
Am 19. Oktober 2013 wurde von der Leiterin des Vereins Roswitha Matthies mit einem kleinen Festakt eine Informationstafel enthüllt

 
 Allerlei zur optischen Telegraphie
 Telegraphie
 in Bildern

 Bilderseite
Zur Geschichte der Telegraphie vom altgriechischen Feuerzeichen bis zur elektro-mechanischen Übermittlung von Nachrichten: Sechs Lithografien als Sammelbilder der Liebig Company`s Fleisch-Extraxt im 19. Jahrhundert
 

Genaue Zeitleiste mit allen Funktionsdaten von 1830 bis zur Einstellung der Telegraphenlinie am 20. Oktober 1852

www.deutsches-telefon-museum.eu

Chem, der Telegraph
 Erinnerung an Albert Schwarz
Die Interessengemeinschaft OT4 aus Potsdam hat ihren ehemaligen Sprecher und Telegraphieforscher Albert Schwarz verloren...

13. 10. 1941 Potsdam —

02. 03. 2016 Lehnin

  Albert Schwarz auf dem Panoramaweg   Albert Schwarz auf den Spuren der Preußischen Telegraphenlinie ...
 Ruhestätte von Albert Schwarz

   

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